Die Initiierung
Bis vor 20 Jahren waren die Lehren des Hanmi Buddhismus ausschließlich initiierten
Schülern vorenthalten. Nun hat jeder die Möglichkeit diese
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass jeder diese Entscheidung alleine und aus dem Herzen
treffen muss. Niemand kann einem sagen, ob er/sie sich initiieren lassen sollte oder nicht.
Jedoch sind hier ein paar der üblichen Fragen aufegelistet,
die helfen sollen, das Thema an sich zu verstehen.
worum es bei den Meditationen, Techniken
und Methoden dieser Schule geht.
Wir alle unterliegen den Gesetzen des Universums, welche sich im Prinzip ganz einfach
zusammenfassen lasse: Aktion und Konsequenz. Oder- Karma.
Nichts was wir tuen bleibt ohne Konsequenzen, ob wir uns derer bewusst sind oder nicht.
Das heißt das größte Gut, was wir haben, ist unser Bewußtsein, denn nur so können wir erkennen,
welche Kosequenzen unser Handeln hat und nur durch diese Einsicht, können wir uns wahrlich ändern
und unser Handeln zum Guten Leiten.
Die höchste Stufe des Bewusstseins ist die Erleuchtung, quasi die Erkenntnis der Realität,
wahre Einsicht in die Gesetze des Universums.
Alle Meditationen, Techniken und Methoden der Mysterienschule sind im Prinzip Werkzeuge,
um das Bewusstsein zu erweitern, Karma (Sünde) zu bereinigen und schließlich
Erleuchtung zu erlangen.
Warum also nun die Initiierung?
Dies hat ganz einfache Gründe. Zum einen ist es mit der Natur der Erleuchtung so, dass man sie sich
zwar nur selber erarbeiten kann, jedoch dies ohne die Führung einer erleuchteten Person fast
unmöglich ist. Wie einen Ort, den man nur finden kann, wenn man schon einmal dort war.
Genau dies geschieht in der Initiierung. Man nimmt eine tiefe spirituelle Verbindung mit dem Lehrer,
welcher einen Initiiert und allen Meistern dieser Linie.
Dadurch erhält man einen hohen Grad an spiritueller Führung und auch Schutz,
denn bis man selber zur Erleuchtung gelangt ist, wird man Fehler begehen, deren Konseuquenzen man
nicht absehen und evtl. selber nicht tragen kann.
Man erhält quasi 'Rückendeckung'
Ein weiterer Grund für den Meister, seine Schüler zu initiieren besteht darin,
dass jeder Meister/ Lehrer das Karma seiner Schüler trägt. D.h. ihnen hilft ihre Bürde zu tragen,
die Konsequenzen schwerwiegender Fehler auf sich nimmt und sie schützt, wenn sie in Situationen
geraten, mit denen sie überfordert sind. - Kurz gesagt ein Meister/ Lehrer schwitzt Blut und
Wasser für jeden seiner Schüler.
Dies tut er/ sie natürlich nur dann, wenn er weiß, dass der Schüler sein bestes geben wird
und nicht einfach aufgibt, wenn es mal schwierig wird.
Was passiert nach der Initiierung?
Durch die Initiierung wird ein Prozess in Gang gesetzt. Normerlerweise ist unsere Verbindung zu
unseren Vergangen Leben eine statische. Sie ist zwar da, jedoch kann man an ihr nichts ändern.
Vielleicht erinnern wir uns an Teile davon, oder jemand findet durch Hypnose oder anderen Techniken
etwas darüber hinaus, jedoch ändern tut dies nichts. Dazu brauchen wir spezielle Techniken,
die uns helfen eine dynamische Verbindung zu erhalten und unsere gesamte Vergangenheit zu
bereinigen.
Mit der Initiierung wird dieser Prozess automatisch in Gang gesetzt. Man erhält eine dynamische
Verbindung zu seiner Vergangenheit und beginnt sie zu bereinigen. Zusätzlich erhält man Techniken,
die einem Helfen diesen Prozess schneller und leichter zu durchlaufen.
Jeder Mensch ist anders und macht natürlich andere Erfahrungen.
Auch die jeweilige Lebensweise muss sich nach der Initiierung nicht ändern,
viele der Schüler und auch Lehrer gehen weiterhin Arbeit und Hobbies nach.
Dies ist jedem selber überlassen.
Auch Kleidung äußeres Erscheinungsbild ist frei wählbar, niemand ist dazu verpflichtet,
sich die Haare zu rasieren oder die Robe zu tragen, die man bei der Initiierung erhält.
Diese ist nur im Tempel und bei bestimmten Praktiken und Ritualen zu tragen.
Die Initiierung selber
Zunächst muss der jeweilige Schüler den jeweiligen Lehrer um Aufnahme bitten und
dieser muss denjenigen als seinen Schüler akzeptieren.
Vor der Initiierung übergibt der Schüler dem Lehrer ein 'Offering'(Opfer; Spende; Darbringung)
in einem roten Umschlag. Dies sollte nicht weniger als € 300,- sein. Hierbei sind durch drei
teilbare Zahlen Üblich. Nach oben ist die Grenze auf.
Daraufhin wird der erste Termin festgelegt, bei dem der Schüler in die Linie initiiert wird
und seine Robe und Mala erhält. In einem Initiierungs Ritual erhält der Schüler eine Initiations
Weihe und verbeugt sich vor dem Meister, erkennt ihn somit als seinen Lehrer an.
Neun Tage danach (den ersten und letzten Tag mitgerechnet)
erhält der Schüler seinen 'Dharma Namen'. Dies ist wie ein Stempel auf der Seele.
Dieser Teil ist ebenso wichtig, wie der erste und schließt den Prozess der Initiierung ab.
Bei Interesse oder Fragen, können Sie mich jederzeit unverbindlich anrufen,
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